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Praxis für Allgemeinmedizin
Stavrula Machera-Lehmann
Tel.: (0201) 28 46 22
Fax: (0201) 28 40 79
E-Mail: kontakt@machera-lehmann.de

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Stavrula Machera-Lehmann


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Gesundheitsnews



Verblassende Sommerbräune ist Erholung für die Haut
Deutsche Krebshilfe und ADP plädieren für UV-Schutz und Solarien-Verzicht

Der Sommer ist vorbei und mit ihm verblasst die sonnengebräunte Haut. Viele Menschen verbinden mit der einstigen Bräune entspannte Auszeiten im Freien sowie Wohlbefinden. Aus gesundheitlicher Sicht fällt die Bewertung anders aus: „Bräune ist eine Stressreaktion der Haut, ausgelöst durch krebserregende UV-Strahlung, vor der sich der Körper zu schützen versucht“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) warnen daher davor, Sommerbräune durch Nutzung von Solarien aufrecht zu erhalten. Auch bei Herbsturlauben in sonnigen Regionen sollte auf einen ausreichenden UV-Schutz geachtet werden, um Hautkrebs vorzubeugen.

Die Tage werden spürbar kühler und dunkler. So mancher packt bereits die Koffer, um in sonnenreichere Regionen zu entfliehen. Unsere Haut hingegen vermisst den Sommer nur mäßig. Denn neben Helligkeit und wohltuender Wärme bringt die Sonne auch krebserregende UV-Strahlung mit sich. „Der Mensch kann die UV-Strahlen mit seinen Sinnen nicht wahrnehmen. Treffen sie auf die Haut, schädigen diese in Sekundenschnelle das Erbgut von Hautzellen“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP.

Gleichzeitig setzt die UV-Strahlung einen ausgeklügelten körpereigenen Schutz- und Reparaturmechanismus in Gang: Als unmittelbare Reaktion wird das dunkle Farbpigment Melanin gebildet. Dieses legt sich wie ein Sonnenschirm über die Zellkerne und schützt so in gewissem Umfang das Erbgut vor krebserregender UV-Strahlung. Als sichtbarer Nebeneffekt dieses „interzellulären“ Kraftakts bräunt die Haut. Sie zeigt damit eine hohe UV-Belastung an. Gegen diese Belastung ist der Körper mittels Bräune allerdings nur bedingt gewappnet, denn der körpereigene Schutz entspricht maximal nur einem Lichtschutzfaktor von 4. Der Körper kann prinzipiell entstandene Erbgutschäden in den Zellen reparieren oder geschädigte Zellen abstoßen. Ist die Haut allerdings zu lange oder zu oft ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt, können Schäden am Erbgut bestehen bleiben, aus denen sich Jahrzehnte später Hautkrebs entwickeln kann.

Derzeit erkranken in Deutschland jährlich über 272.000 Menschen neu an Hautkrebs – etwa 37.000 davon am sehr gefährlichen malignen Melanom, auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt. Seit Jahrzehnten steigt die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen kontinuierlich an. Experten führen dies unter anderem auf einen veränderten Lebensstil mit häufigen Sonnenaufenthalten und -urlauben sowie Solarienbesuchen zurück.

„Wer auf seine Gesundheit achtet, vermeidet die gezielte Bräunung der eigenen Haut und versucht auch nicht, sie aufrecht zu erhalten“, sagt Dr. Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS). „Auch das UV-Schutz-Bündnis, das vom BfS initiiert wurde, teilt diese Ansicht.“ In dem Bündnis sind über 20 namhafte Gesellschaften, Organisationen und Behörden aus Strahlenschutz, Medizin, Wissenschaft und Arbeitsschutz vertreten.“ Es rät von starker UV-Bestrahlung durch Sonne oder Solarium „zum Zweck […] der Bräunung“ dringend ab. Die Deutsche Krebshilfe, die ADP sowie das UV-Schutz-Bündnis plädieren daher für mehr Sensibilität beim Thema Bräune und dafür, auch im Herbsturlaub bei hohen UV-Werten entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.


UV-Schutztipps

Im Alltag

  • Nutzen Sie keine Solarien
  • Wenn Sie dennoch auf Bräune nicht verzichten wollen, können Selbstbräunungscremes eine Alternative darstellen – allerdings vermitteln diese Produkte keinerlei Schutz vor UV-bedingten Schäden der Haut.



Für den Urlaub in warmen Regionen

  • Starke Sonnenbestrahlung meiden: Vor allem während der Mittagszeit (11:00 bis 15 Uhr) drinnen oder im Schatten aufhalten
  • Sonnengerechte Kleidung tragen: Textiler Sonnenschutz besteht aus luftigen aber dicht gewebten T-Shirt oder Hemd, Kopfbedeckung, wenn möglich mit Nackenschutz sowie Schuhen, die den Fußrücken bedecken
  • Sonnenbrille tragen: Kennzeichnung DIN EN ISO 12312-1E mit dem Hinweis „UV-400“
  • Sonnenschutzmittel für von Kleidung unbedeckte Hautstellen: mit Lichtschutzfaktor (LFS) 30 oder höher, UVA- und UVB-Schutz und möglichst ohne Duftstoffe. Eincremen nach zwei Stunden wiederholen, nach dem Baden ebenfalls. Achtung: Das wiederholte Eincremen verlängert nicht die Sonnenschutzzeit. Babys im ersten Jahr nicht mit Sonnencreme eincremen.
  • UV-Index nutzen (auch für das Ausland verfügbar): Für Urlaube im sonnigen Ausland können die UV-Werte unter kunden.dwd.de/uvi_de/index.jsp abgerufen werden.

17.10.2019 DGA | Quelle: Stiftung Deutsche Krebshilfe

Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag
BZgA-Tipps für gründliches Händewaschen

Besonders in Herbst und Winter erkranken viele Menschen an Infektionen der Atemwege. Richtiges Hygieneverhalten hilft, sich vor Ansteckungen zu schützen. Zum Welthändewaschtag am 15. Oktober 2019 erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an regelmäßiges und gründliches Händewaschen zum wirksamen Schutz vor Infektionen.

Viele Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen; beim Händeschütteln oder über gemeinsam genutzte Gegenstände werden Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand weitergereicht. Berühren anschließend die ungewaschenen Hände das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen und zu einer Infektion führen.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen kann den Übertragungsweg leicht unterbrechen und das Infektionsrisiko deutlich verringern. Für wirksames Händewaschen ist es wichtig, die empfohlene Dauer von 20 bis 30 Sekunden beim Einseifen einzuhalten. Im Alltag nehmen sich die Menschen jedoch oft nicht genug Zeit. In unserer Repräsentativbefragung zum Thema Hygiene gab knapp die Hälfte der Befragten an, dass sie für das Waschen der Hände sogar weniger als 20 Sekunden Zeit verwenden.“

Damit der Schutz vor Infektionskrankheiten am Waschbecken gelingt, gibt die BZgA Tipps, worauf es beim Händewaschen ankommt. Als erstes sollten die Hände unter fließendem Wasser nass gemacht werden. Die Temperatur kann dabei so gewählt werden, dass sie angenehm ist. Eine gründliche Reinigung der Hände mit Seife dauert 20 bis 30 Sekunden. Im Anschluss werden die Hände unter fließendem Wasser abgewaschen. Keime, die danach eventuell noch an den Händen haften, lassen sich durch gründliches Abtrocknen mit einem sauberen Tuch entfernen.

 
Mehr zum Thema Infektionsschutz:

Informationen über richtiges Händewaschen unter: www.infektionsschutz.de/haendewaschen

Tipps zu Hygienemaßnahmen im Alltag unter: www.infektionsschutz.de/hygienetipps

Broschüren und weitere Printmaterialien, Filme wie „Schütz Dich und andere: Richtig Händewaschen“ und Infografiken sowie Fragen und Antworten rund um den Infektionsschutz unter: www.infektionsschutz.de/mediathek

Der Forschungsbericht der BZgA-Studie „Infektionsschutz durch Hygiene – Einstellungen, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung 2017“ steht unter: www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/impfen-und-hygiene

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,
50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order(at)bzga.de

Leben mit Herzrhythmusstörungen: Wann Herzstolpern gefährlich wird
Mit diesen vier Warnzeichen schnell zum Arzt

Schlägt das Herz unregelmäßig und „stolpert“, sprechen Herzmediziner von Palpitationen. Das Stolperherz umfasst verschiedene Herzrhythmusstörungen, die ohne Vorwarnung auftreten können. Schlägt das Herz plötzlich anders als gewohnt, wird das von den meisten als beängstigend empfunden. „Ist mein Herz in Gefahr?“, fragen sich Betroffene, wenn kräftiges Herzklopfen, Herzrasen oder Aussetzer des Herzschlags wie aus dem Nichts kommen. „Herzstolpern beschreibt das unangenehme Wahrnehmen des Herzschlags, der plötzlich anders ist, als üblich“, erklärt Kardiologe und Pharmakologe Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Herzspezialist der Deutschen Herzstiftung, im neuen Ratgeber „Leben mit Herzrhythmusstörungen“, kostenfrei erhältlich unter www.herzstiftung.de/Herzrhythmusstoerungen-Sonderband.html

Herzstolpern: Mit diesen vier Warnzeichen schnell zum Arzt Meist sind die Stolperer harmlos. Doch sie können auch auf ernste Herzerkrankungen hindeuten. Betroffene mit einem Stolperherz sollten daher immer einen Herzspezialisten aufsuchen und der Ursache des unregelmäßigen Herzschlags nachgehen. „Eine hohe Dringlichkeit einer Herz-Untersuchung ist geboten, wenn Betroffene zusätzlich unter Schwindel, Luftnot, Brustschmerz oder gar Ohnmacht leiden. Diese vier Warnzeichen deuten auf eine ernste Herzerkrankung als Auslöser hin“, weiß Meinertz. Erste Hinweise, ob das Herzstolpern ungefährlich ist oder eine Herzerkrankung die Herzrhythmusstörungen verursacht, gibt ein EKG. Das Elektrokardiogramm zeichnet die elektrischen Herzströme auf und hilft, den Ursprung des Stolperns zu ermitteln.

Das sind die häufigsten Ursachen für das Stolperherz Häufig sind Extraschläge, medizinisch Extrasystolen genannt, die Ursache für das Stolperherz. Die Extraschläge setzen früher als der normale Herzschlag ein und führen so zu einem unregelmäßigen Puls. Extrasystolen können in den Herzvorhöfen oder in den Herzkammern ihren Ursprung haben und sich als Einzelschläge, Doppelschläge oder Salven zeigen. Bei gesunden Menschen sind oft Stress und Aufregung die Auslöser der Extraschläge.
Eine weitere Ursache von Herzstolpern – und häufigste Herzrhythmusstörung – ist Vorhofflimmern. Der unregelmäßige Herzschlag hält mindestens 30 Sekunden an. Das Herz der Betroffenen mit Vorhofflimmern schlägt unregelmäßig und oftmals deutlich schneller als der normale Herzschlag. „Herzstolpern ist neben der Leistungseinschränkung das häufigste Symptom bei Vorhofflimmern. Meist hält der komplett unregelmäßige Herzschlag für mehrere Minuten, Stunden oder sogar Tage an.“

Wann muss Herzstolpern behandelt werden? Hat das Herzstolpern eine harmlose Ursache, wie etwa ein Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt, beispielsweise verursacht durch starkes Schwitzen oder Kaffee, ist keine Therapie notwendig. „Einzelne Extrasystolen aus den Herzvorhöfen sind harmlos und beim Fehlen von anderen Herzerkrankungen mit einfachen Mitteln, zum Beispiel dem Verzicht auf Kaffee oder Alkohol in den Griff zu bekommen“, sagt Meinertz. Herzstolpern sollte immer dann behandelt werden, wenn Patienten unter dem unregelmäßigen Puls leiden, also in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Oder wenn die Gesundheit des Patienten durch die Herzrhythmusstörung gefährdet ist. Vorhofflimmern – anfallsweise oder anhaltend – bedarf einer speziellen Therapie. Hierzu gehört auch die Verhinderung von Schlaganfällen durch verschleppte Blutgerinnsel.

Ratgeber informiert über Herzrhythmusstörungen und Herzstolpern Herzstolpern, Herzjagen und plötzliches Aussetzen des Herzschlages: Herzrhythmusstörungen beunruhigen und belasten die Betroffenen oft stark. Wie das Stolperherz behandelt werden kann und warum Herzrasen nicht immer ein Grund zur Sorge ist: Diese und weitere Informationen zu Herzrhythmusstörungen, Herzschrittmachertherapie sowie zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen bietet der aktualisierte Sonderband „Leben mit Herzrhythmusstörungen“. Der Ratgeber kann kostenfrei unter www.herzstiftung.de/Herzrhythmusstoerungen-Sonderband.html oder per Tel. unter 069 955128-400 bestellt werden.

Video-Clips zum Thema Herzstolpern/Vorhofflimmern: Experten-Clip mit Prof. Dr. Andreas Götte „Herzstolpern: Wie lässt sich Vorhofflimmern erkennen (Selbstmessung)?“
https://www.youtube.com/watch?v=1Vqj6epT7WQ Erklärfilm „Schlaganfallgefahr durch Vorhofflimmern: Was tun?“:
https://www.youtube.com/watch?v=Hs9UU4nEf_M&t=

10.10.2019 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V. (idw)